Freitag, 28. Januar 2011

Enttaeuschung.

Kennst das, du freust dich so sehr auf etwas, kannst die Tage kaum noch abwarten, erzaehlst allen davon wie sehr du dich auf das ereigniss freust, kannst in der nacht nicht schlafen um dann an naechsten Morgen fest zu stellen das es doch nicht statt findet? Das man dich sitzen lassen hat? Ja, dann ist man enttaeuscht. Die Hoffnung ist weg, die Trauer kommt & Sehnsucht schleicht sich hinzu. Frueher fing es an mit der Enttaeuschung. Man wuenscht sich zu Weihnachten oder Geburstag ein Geschenk (Das ist es ja, was Weihnachten oder den Geburstag so besonders macht) will es unbedingt haben. Dann ist es so weit du bekommst dein Geschenk, du stuerzt dich drauf, zerreißt das Papier voller Eifer um dann fest zu stellen das dein Geschenk was du dir so sehr gewuenscht hast nicht da ist? Krass ist man Enttaeuscht. Trotzdem laechelt man, bedankt sich & hofft das man es das naechste mal bekommt. Wieso hofft man eigentlich weiter, wieso ist man so naiv & denkt 'Vielleicht klappt es naechstes mal'? Wieso hoert man nicht einfach auf & schaut er Zukunft ins Gesicht? Sollte man so schnell aufgeben oder lieber die Erfahrung das es jedes mal mehr weh tut? Mehr & mehr, je enttaeuschung. 
Stellt man sich mal vor man hofft nicht, ja? Gut, spielen wir die Situation durch. 
Willst dich mit einem Maedchen treffen, schoen gut. Freust du dich? Hast du diese Spannung wie es sein wird? Hast du das komische Gefuehl im Bauch? Nö, nein, nicht wirklich, auf keinen Fall. Ich denke mir mal das macht die Hoffnung in uns aus. 
Nun gibt es da noch den Glauben. Spielen wir wieder alles durch. 
Willst dich wieder treffen, blabla. Freust du dich? Denkst du das es klappt? 
Wieder nein, sonderbar. Wie denn auch, wenn man eh denkt das es nicht klappt? 

Diese Zwei Dinge treiben uns dazu immer weiter zu hoffen & glauben. Immer wieder enttaeuscht zu werden & immer wieder auf die Fresse zu fliegen. 
& nun kommt das lustigste an der gantzen Geschichte.  
Wir sind das, wir sind die, die anderen die Hoffnung rauben, den Glauben nehmen & enttaeuschen. Da fragt man sich doch wieso man es macht? Ich weiß es nicht. 
Das schlimmste an der ganzen Sache ist aber diese eine Fragewort: 
Wieso - 
               wurde ich sitzen gelassen?
               habe ich nicht bekommen was ich mir sosehr gewuenscht habe?
               ausgerechnet ich?
               falle ich immer wieder drauf rein & hoere nicht einfach auf zu glauben?


Ganz einfach, weil man nicht anders kann. Man braucht die jenige Person so sehr oder den Gegenstand, das man sich immer wieder die Hoffnung macht. Nur irgendwann, irgendwann verschwindet die Enttaeuschung, irgendwann wenn es vergessen, verdraengt hast. 
Aber hey? Dann ist es dir auch nicht mehr wichtig. 


Was ziehen wir da draus? Wir sind es, die Enttaeuscht werden, wir sind es die enttaeuschen. WIr tun anderen weh & uns wird weh getan von den anderen. Also gleicht es sich doch aus.
      

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